
Der Cut ist ein sehr festlicher Anzug und wird vom Bräutigam oder männlichen Teilnehmern zur kirchlichen Trauung getragen. Heutzutage wird der Anzug auch Cutaway genannt. In England bezeichnet man ihn als Morning Coat.
Der Begriff Cut kommt ebenfalls aus dem Englischen und leitet sich von den abgeschnittenen Ecken (engl. cut away) des Gehrocks ab. In der Regel wird der Cut nur bis 18 Uhr getragen.
Ein vollständiger Cut besteht aus einer schwarz-grau gestreiften Hose, einer hellgrauen Weste, einem weißen Kragenhemd mit einer silbergrauen oder farbigen Krawatte oder einer breiten Seidenkrawatte, auch Plastron genannt und schwarzen Schuhen. Das Jackett ist vom Knopf, in Bauchnabelhöhe nach hinten, bis in die Kniekehlhöhlen rund geschnitten.
Als Krönung kann ein grauer Zylinder getragen werden. Eine andere Ausführung des Cut ist der Stresemann.
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Fotos: Masterhand

















