
Die Krönung eines vollkommenen Brautkleides ist die Schleppe. Anders als beim Ausschnitt oder den Ärmeln ist die Schleppe kein „lebensnotwendiges“ Teil des Kleides.
Die Form der Hochzeit sollte großen Einfluss auf Ihre Entscheidung haben, für welche Schleppe Sie sich entscheiden. Die Länge Ihrer Schleppe sollte mit dem Umfang Ihrer Hochzeit harmonieren. Eine Kathedralenschleppe bei einer Sommerhochzeit am Strand ist absolut unpassend.
Pinsel
Der Pinsel ist von allen Schleppen die kürzeste. Er berührt kaum den Boden, fügt jedoch eine bescheidene Menge an Volumen der Rückseite Ihres Kleides hinzu. Die Pinsel-Schleppe ist die vielseitigste Schleppe, weil sie zu allen Kleiderarten getragen werden kann.
Hof
Die Hofschleppe ist etwas länger als der Pinsel und kann durchaus noch für Zeremonien am Strand oder im Freien verwendet werden.
Kapelle
Die Kapellen-Schleppe ist die goldene Mitte zwischen dem einfachen Pinsel und der traditionellen Kathedrale. Sie kann sowohl bei einer einfachen Trauung im kleinen Personenkreis oder bei einer großen Hochzeit getragen werden.
Kathedrale
Wenn Sie alle Augen auf sich ziehen möchten, ist die Kathedrale für eine sehr traditionelle Braut genau richtig. Bei dieser Schleppe werden Sie Unterstützung benötigen, damit die Schleppe während der Zeremonie Ihre volle Pracht zeigen kann und Sie nicht behindert. Die Kathedralen-Schleppe wird fast ausschließlich bei Kirchenhochzeiten getragen.
Königliche Schleppe
Wer einen wirklich großen Auftritt haben möchte, kann sich für die königliche Schleppe entscheiden. Diese Schleppe überspannt den Gang, während Sie zum Altar schreiten. Bei einer Schleppe dieser Größe, benötigen Sie Hilfe, damit die Schleppe auch genau da ist, wo sie sein muss. Diese Art von Schleppe wird hauptsächlich bei sehr pompösen oder königlichen Hochzeiten verwendet. Wenn Sie sich für die königliche Schleppe entscheiden, sollten Sie sicherstellen, dass der Rest Ihrer Zeremonie und Feier im Vergleich zum Kleid nicht einfach nur blass aussieht.

Fotos: Sophia Tolli
















