Kosten- und Budgetplanung
Keine Hochzeitsplanung ohne Budgetplanung!
Hier finden Sie Tipps zu Budgeterstellung
und Prioritätensetzung.
Eine große Hochzeit mit vielen Gästen und ansprechendem Ambiente ist stets auch mit hohen Kosten verbunden. Wenn Sie eine Traumhochzeit mit allem Drum und Dran haben möchten, wird das nicht zum Spartarif gehen. Egal was Ihnen so manche Location, manch Konditor oder Florist suggeriert, eine Geiz-ist-geil-Mentalität kann da schnell zum Eigentor werden. Denn Fehler in der Hochzeitsplanung lassen sich im Nachhinein nicht mehr revidieren. Das soll jedoch nicht heißen, dass Sie eine schöne Hochzeit Unsummen kosten wird.
Früher brauchte das Brautpaar sich über derlei Dinge keine Gedanken machen. Hochzeitsplanung und vor allem Ausrichtung war Sache der Brauteltern. Je nach sozialen Stand wurde pompös oder einfach geheiratet und gefeiert. In vielen Ländern Asiens, Afrikas und Amerikas ist das übrigens bis heute so. Auch bei uns in Deutschland halten noch recht viele Brauteltern an dieser Tradition fest. Was jedoch nicht heißen soll, dass die Braut ein Anrecht auf die Zahlung der Rechnung durch ihre Eltern hat.
Die Zeiten haben sich geändert: Heute ist es normal und üblich, dass Braut und Bräutigam die Kosten für die Hochzeit selbst tragen. Da die meisten Brautpaare heute bereits vor der Hochzeit zusammen leben und meistens auch berufstätig sind, dürfte das auch kein Problem sein. Allerdings ist es in der Praxis weit verbreitet, dass beide Brautelternpaare einen Teil zu den Kosten der Hochzeit dazu steuern.
Wenn Sie jetzt an Ihre Hochzeits-Budget-Planung gehen, beachten Sie folgende Regel: Geben Sie nicht mehr Geld aus, als Sie sich auch wirklich leisten können! Klar, Ihr Hochzeitstag ist ein sehr wichtiger Tag für Sie, aber es ist auch nur ein Tag.
Erstellen Sie Ihr Budget
Wie viel Geld können und wollen Sie für Ihre Hochzeit ausgeben? Erschrecken Sie nicht - Traumvorstellungen relativieren sich schnell durch eine reale Aufstellung der zu erwartenden Kosten und des Ihnen zur Verfügung stehenden Budgets. Errechnen Sie daher zuerst Ihre Budgetgrenze.
Wie viel steht Ihnen aus Sparvermögen, Verkäufen von Werten, aus Konsumeinschränkungen bis zur Hochzeit, aus eventuellen Steuerrückzahlungen zur Verfügung? Wollen Sie einen Kleinkredit, dessen Ratenzahlung Sie mit der Änderung Ihrer Lohnsteuerklasse ausgleichen wollen, zur Teilfinanzierung Ihrer Hochzeit aufnehmen?
Was geben Ihnen Ihre Eltern zur Hochzeit dazu? Viele Eltern übernehmen auch heute noch gern Teile der Hochzeitsfinanzierung. Suchen Sie das Gespräch und fragen Sie nach, ob Kosten durch Ihre Eltern übernommen werden können.
Kleiner Tipp: Bieten Sie an, auf ein Hochzeitsgeschenk verzichten zu wollen, da Sie sich lieber über eine Teilfinanzierung der Hochzeit oder der Flitterwochen freuen würden.
Setzen Sie sich Prioritäten
Begrenzen Sie Ihre Kosten, indem Sie Ihre Prioritäten definieren. Einigen Sie sich darauf, welche Elemente der Hochzeit Ihnen am wichtigsten sind. Ist beispielsweise das Brautkleid oder die Hochzeitslocation, die Dekoration, die Untermalung des Hochzeitsfestes (Band, Feuerwerk, etc.) oder sind die Flitterwochen das Wichtigste?
Einigen sie sich auf drei bis vier Posten, welche für Sie die wichtigsten Punkte sind. Umreißen Sie für diese Punkte ein realistisches Budget, das Sie sich auch leisten können und arbeiten Sie die restlichen Punkte mit einem Spar-Budget ab. Was nicht heißen muss, dass Sie nun im Kartoffelsack zu Ihrer Trauung erscheinen müssen. Schöne Brautkleider kann man auch gebraucht kaufen, gute Herrenausstatter haben auch Sonderangebote und an der Dekoration lässt sich mit viel Eigeninitiative auch Geld sparen. Wenn der Sparstrumpf für die Schlosshochzeit nicht reicht, dann geht die Welt auch nicht unter. Ein Hochzeitsfest im Garten mit vielen Lichtern und duftenden Blumen kostet weit weniger und ist auch wunderschön.
Das sind die größten Kostentreiber ...
- Location & Bewirtung
- Flitterwochen
- Dekoration
- Blumen
- Brautkleid
- Trauringe
- Anzug des Bräutigam
- Musik & Entertainment
- Fotograf
- Papeterie
Kleiner Tipp: Einen interaktiven Budgetplaner, den Sie individuell anpassen können, der Ihnen einen Budgetvorschlag für die Ihnen zur Verfügung stehen finanziellen Mittel unterbreitet, mit dem Sie einen Gesamtüberblick über alle Rechnungen und Kosten behalten, finden Sie in unserem interaktiven Planungsbereich. Einfach anmelden und kostenlos alle Planungstools nutzen!
Fotos: Volker Beinhorn















