Hochzeitspapeterie
Der große Überblick über die gesamte Hochzeitspapeterie...
Save-the-Date-Karten
Kommen ursprünglich aus den U.S.A. und werden in Deutschland immer beliebter. Wie der Name schon sagt, ist der Zweck der Karte eine Art Merkzettel für Ihre Hochzeitsgäste. Da Einladungskarten erst verschickt werden, wenn Ort und Uhrzeit von Trauung und Feier festgelegt sind, ist es einfach notwendig den Gästen im Vorfeld schon den Termin der Hochzeit mitzuteilen. So können Ihre Gäste das Datum des geplanten Hochzeittages schon lange im Vorfeld reservieren. Save the Date Karten werden bei uns oft per E-Mail verschickt. Die ursprüngliche amerikanische Version wird per Post verschickt, was den Nachteil von Portokosten, aber den Vorteil eines Merkzettels für die Pinnwand oder die Kühlschranktür für sich hat.
Einladungskarten
Müssen wohl nicht weiter beschrieben werden. Der Versand der Einladungskarten erfolgt ca. 3 bis 4 Monate vor der Hochzeit, wenn Ort, Datum und Uhrzeit der Trauung und Feier festgelegt sind. Da zum Polterabend wie allseits bekannt nicht eingeladen wird, geben Sie diesen einfach nur „bekannt“ (was dem Hochzeitsknigge entsprechend die Einladung zum Polterabend ist. ;-) Der Polterabend kann in jeglicher Form bekannt gegeben werden. Eine Einladung zur Hochzeit bedarf der Form der Einladungskarte, welche persönlich überreicht oder verschickt wird. Eine Einladung zum Beispiel via SMS (das ist uns wirklich schon passiert!) ist ein absolutes No Go! Was Sie noch beachten sollten, wenn Sie Ihre Einladung verfassen, finden Sie hier im Hochzeitsratgeber unter: Basics Einladungskarten.
Antwortkarten
Sind selten, aber durchaus üblich. Die meisten Brautpaare oder deren Wedding Planner führen eine Gästeliste, auf welcher die Zu- oder Absagen zur Einladung festgehalten werden. Die Antwort erfolgt hierbei meist telefonisch, per E-Mail oder auch schriftlich. Sollten Sie Wert auf eine schriftliche Antwort legen, dann fügen Sie Ihren Einladungen bereits frankierte Antwortkarten bei, auf welchen die Gäste unter anderen auch vermerken können, ob sie eine Hotelreservierung oder ein spezielles Menü, wie Vegetarier oder Diabetiker wünschen.
Danksagungskarten
Dürfen in der Papeterie einer Hochzeit nicht fehlen. Mit den Danksagungskarten drücken Sie Ihren Gästen gegenüber nicht nur, wie der Name schon sagt, Ihre Dankbarkeit für Teilnahme und Geschenke aus. Sie zeigen vielmehr mit der Karte Ihre Wertschätzung für jeden einzelnen Gast. Dementsprechend sollten Sie in der Danksagungskarte den Gast mit Namen ansprechen. Wie in jeder anderen Karte zur Hochzeit gilt auch hier - je mehr Handschrift desto besser! Vermeiden Sie auf jeden Fall vorgedruckte Karten, in welche Sie nur noch den Namen des Gastes eintragen müssen, denn dies wäre unpersönlich und stillos. Danksagungskarten werden unmittelbar nach den Flitterwochen verschickt. Wenn Ihnen die Worte für Ihre Danksagungskarte fehlen, dann klicken Sie in unsere vorgefertigten Danksagungstexte!
Menükarten
Werden am besten von einer professionellen Schreiberin mit Feder geschrieben. Gedruckte Menükarten entsprechen natürlich genauso dem Rahmen. Eine Menükarte beinhaltet alle Speisen und deren Abfolge, sowohl für ein Menü als auch für ein Buffet. Auf jedem Tisch sollte je nach Tischgröße mindestens eine Menükarte stehen. Es kann aber auch jedem Gast eine Karte gereicht werden.
Getränkekarten
Sind notwendig wenn Sie die Getränkeauswahl begrenzt haben, was meist üblich ist. Unverzichtbar auf jeder Hochzeitsgetränkekarte ist aber auf jeden Fall eine gute Weinauswahl.
Platzkarten
Zeigen dem Gast an der Hochzeitstafel, wie der Name schon sagt, wo dessen Sitzplatz ist. Platzkarten wurden früher von Hand geschrieben oder gedruckt auf den Platz des Gastes gelegt. In den letzten Jahren ist es üblich geworden Gastgeschenke zu personalisieren und gleich als Platzkarte mitzubenutzen. Der Vorteil liegt auf der Hand – abgesehen von einem schönen Gastgeschenk wird gleich der Zweck einer originellen Platzkarte erfüllt – zwei Fliegen mit einer Klappe. Personalisierte Gastgeschenke gibt’s im miss solution Hochzeitsshop! Am Eingang des Banquet-Saals weist meist eine Staffelei oder ein Aushang zusätzlich auf die Sitzordnung hin, damit das Plätze finden nicht im chaotischen Ostereiersuchen endet.
Tischkarten
Sind eigentlich das Pendant zu den Platzkarten. Anstatt Platzkarten für jeden Gast vorzusehen, wird dem Gast ein Tisch zugewiesen, vorausgesetzt die Hochzeitstafel besteht aus Einzeltischen. Die Sitzordnung am jeweiligen Tisch wird dann von den Gästen selbst vorgenommen. Die Vorteile liegen auf der Hand, weniger Organisationsaufwand für das Brautpaar und das Risiko eines Fopas bei der Sitzordnung wird gemindert. Es gibt aber auch Nachteile – eine Grüppchenbildung ist vorprogrammiert und eine gelungene Sitzordnung wird unterdrückt. Natürlich ist das sehr allgemein und hängt auch von der Tischgröße und der Räumlichkeit ab. Wir sind der Meinung, dass bei kleinen Tischen mit maximal acht Gästen Tischkarten durchaus geeignet sind. Bei größeren Tischen jedoch nicht, da die genannten Nachteile zu schwer wiegen dürften. Auf der eigentlichen Tischkarte sind die Tischnummer und die Namen der Gäste, die an diesem Tisch sitzen verzeichnet. Am Eingang des Banquetsaals sollte ebenfalls, wie bei den Platzkarten eine Staffelei oder ein Aushang auf die Tischzuordnung hinweisen.
Kirchenhefte
Beinhalten Informationen über den Ablauf der Trauzeremonie und Hinweise zu den gesungenen Liedern. Außerdem wird das Kirchenheft genutzt, um sich bei bestimmten Beteiligten zu bedanken.
Fotos: miss solution Hochzeitsshop
















