
Hier finden Sie 13 verschiedene Hochzeitsbräuche:
Brautvater
Früher führte er seine Tochter zum Traualtar und übergab sie dort dem Bräutigam. Heute ist es jedoch üblich, dass das Brautpaar gemeinsam zum Altar schreitet.
Ring-Tausch
Durch das Tauschen der Ringe besiegeln die Brautleute zum Abschluss der Trauung, heute wie damals ihre Verbundenheit.
Brautschuhe
Früher bezahlte eine Braut ihre Brautschuhe mit Pfennigen. Dies war für den zukünftigen Ehemann der Beweis für eine sparsame, beständige und treue Ehefrau.
Brautjungfern
Geister die der Braut etwas Böses wollen, sollen durch die Brautjungfern abgelenkt werden. Das wird erreicht, indem die Brautjungfern ähnliche Kleider tragen wie die Braut.
Brautstrauß werfen
Am Ende des Abends wirft die Braut ihren Brautstrauß (meist eine kleine Kopie des richtigen Brautstraußes) unter die umherstehenden & unverheirateten Frauen. Die Dame, die den Strauß fängt, wird dem Glauben nach als nächstes heiraten.
Blumenkinder
Ein alter heidnischer Brauch ist das Streuen von frischen Blumen oder Blütenblättern. Der Duft der Blumen soll Fruchtbarkeitsgöttinnen anlocken, die dem Brautpaar reichlich Nachwuchs bescheren. Mehr zu Blumenkinder >>
Reis werfen
Nach der Trauung werfen die Hochzeitsgäste Reiskörner, dies soll die Fruchtbarkeit des Brautpaares symbolisieren.
Schleiertanz
Bei diesem alten germanischen Brauch, der prinzipiell um Mitternacht stattfindet, wird der Schleier der Braut beim Tanz geraubt und in viele Stücke gerissen. Diese werden dann an die Brautjungfern & weiblichen Hochzeitsgäste verteilt, die vom Segen des Brautpaares profitieren sollen. . Eine andere Version ist es, der Braut die Augen mit dem Schleier zu verbinden. Anschließend muss diese versuchen eine der ledigen Frauen zu fangen. Diejenige, die Sie fängt, wird als nächstes heiraten.
Über die Schwelle tragen
Nach altem Aberglauben missgönnen böse Geister der Braut generell ihr Glück und lauern daher unter der Türschwelle. Damit die Braut nicht mit den dunklen Mächten in Berührung kommt, trägt der Bräutigam diese schützend über die Schwelle. Das „über die Schwelle tragen" besitzt jedoch noch eine andere symbolische Bedeutung: Hinter dieser Schwelle beginnt nun ein gemeinsames neues Leben.
Etwas Altes, Neues, Geliehenes & Blaues
Am Hochzeitstag sollte die Braut diese vier Dinge bei sich haben:
- Altes - ein Familienschmuckstück (z.B. eine Brosche)
Neues - Hochzeitskleid
Geliehenes - die Perlenkette von der Oma
Blaues - Strumpfband
Dosen ans Auto hängen
An das Heck des Brautwagen werden mit einer Schnurr leere Blechdosen befestigt. Das soll der Umgebung mitteilen, dass hier ein frisch vermähltes Ehepaar unterwegs ist.
Polterabend
Eingeladen werden Freunde, Kollegen und Bekannte, die das Paar aus dem Kreis der Unverheirateten verabschieden. Der Polterabend kommt von „Poltern“, denn Freunde und Bekannte zerscheppern an diesem Abend reichlich Porzellan. Das soll Glück bringen und böse Geister vertreiben!
Junggesellenabschied
Ist ein vorehelicher Brauch und kommt ursprünglich aus dem antiken Griechenland. Der Abschied wird meistens einige Tage vor der Hochzeit veranstaltet und wird von Braut und Bräutigam getrennt vollzogen.










