Heiraten auf Tahiti/Bora Bora
Hauptsaison: April bis Oktober
Zeitverschiebung: MEZ - 12h
Sprachen: Französisch und Englisch
Es gilt französisches Recht und dieses ist an Bürokratie für Nicht-Franzosen kaum zu toppen. Wenn es Ihnen nur um eine Südseehochzeit geht, suchen Sie sich besser eine andere Destination. Wenn es denn unbedingt Französisch Polynesien sein muss, beachten Sie folgendes:
Mindestens einer der beiden Partner muss seinen Wohnsitz seit mindestens 30 Tagen in dem Amtsbezirk des jeweils zuständigen Standesbeamten haben, in welchem die Trauung vollzogen werden soll. Wenn Sie dies irgendwie hin bekommen haben, begeben Sie sich mit den folgenden Dokumenten mindesten einen Monat vor der Trauung zum zuständigen Standesbeamten.
Sie benötigen Ihren Reisepass, Ihre Geburtsurkunde in französischer Übersetzung (gibt’s bei Ihrem deutschen Standesamt), Ihre Carte de Séjour (französische Meldbescheinigung), Ihre deutsche Meldebescheinigung in französischer Übersetzung, auf welcher unbedingt Ihr Familienstand vermerkt sein muss (gibt’s bei Ihrem deutschen Einwohnermeldeamt). Wenn Sie geschieden sind, Ihre Scheidungsurkunde mit französischer Übersetzung und das Certificat Médical Prénuptial (ärztliches Artest). Die durch den Standesbeamten ausgestellte Hochzeitserlaubnis ist zehn Tage gültig. Zur Trauung benötigen Sie dann noch zwei Trauzeugen.
Unser Tipp für Französisch Polynesien: Lassen Sie sich zu Hause offiziell trauen. Sie können zu diesem Termin ohne großes Gedöns in Jeans und T-Shirt hinter sich bringen. Auf Tahiti oder einer der Nachbarinseln wie Bora Bora geben Sie sich dann in einer freien Trauungszeremonie das Ja-Wort. Ihre Hochzeit ist was Sie als Ihre Hochzeit empfinden. Trauen kann Sie dann eigentlich jeder. Der Kapitän einer Jacht bei einem romantischen Törn, der freie Theologe am Südseestrand oder der Hotelmanager in einer kleinen Kapelle mit Meerblick.
















