Shopping Tipps zum Brautkleid-Kauf

Ihr könnt es kaum noch erwarten in die ersten Brautkleider zu schlüpfen? Bevor es nun endlich zum Brautkleid-shoppen geht, sollten Ihr diese 11 Tipps lesen.

Brautkleid kaufen

Kosten kalkulieren

Wenn Ihr Euer Budget fürs Brautkleid festlegt, vergesst nicht die zusätzlichen Kosten für die Brauaccessoires, wie Schleier, Kopfschmuck, Brautschuhe, Schmuck, Dessous und Handtasche, die schnell mal noch ein paar hundert Euro oben drauf sein können. Außerdem sollte Ihr immer zusätzliche Kosten für Änderungen am Kleid, die fast immer notwendig sind, miteinberechnen.

Gutes Timing

Wir wissen, dass Ihr viel um die Ohren habt – trotzdem wenn irgend möglich, beginnt mit der Jagd nach dem perfekten Brautkleid nicht an einen Samstag, sondern unter der Woche.Bei den Brautausstattern ist wochentags einfach viel weniger los und die Verkäuferinnen haben dann, im Gegensatz zum Samstag, an dem alle Heiratswilligen die Brautgeschäfte stürmen, auch wirklich Zeit und Aufmerksamkeit für Euch. Am besten machen Ihr sowieso immer einen Termin!

Dress Code Kirche

Brautkleid kaufenEinige Pfarrer und deren Kirchen könnten zu sexy geschnittene Brautkleider als respektlos empfinden. Falls Ihr also ein Kleid wollt, dass doch etwas mehr Haut zeigt, schadet es nicht vor dem Brautkleid-Kauf mit dem Pfarrer ein zwei Worte diesbezüglich zu wechseln. Auch könnt Ihr in der Kirche eine Stola oder ein Bolero-Jäckchen tragen und keiner dürfte sich mehr an Eurem sexy Kleid stören.

Spar-Tipps

Ihr wollt beim Brautkleid-Kauf sparen? Dann meidet kleinere Designer, Handarbeit und schöne Spitze am Kleid. Fragt beim Brautausstatter nach, ob es Rabatt auf Ausstellungsstücke oder Modelle aus der letzten Saison gibt. Kauft anstatt eines Brautkleides ein Abendkleid in weiß. Tragt zu Eurer Hochzeit das geänderte Brautkleid Eurer Mutter. Oder sucht ein Brautkleid auf den Seiten eines Online-Versandhauses. Kauft einen einfachen Schleier und Kopfschmuck online. Und weiße Pumps gibt’s oftmals auch im normalen Schuhgeschäft.

Offen für anderes

Schließt, wenn Ihr beim Brautausstatter seid, von vornherein keine Kleider beim ersten Anblick kategorisch aus. Klar wirkt jede Linie an bestimmten Körpertypen anders, dass sollte Euch aber gerade am Beginn Eurer Brautkleid-Suche nicht einschränken. Probiert ruhig A-Linie, Duchesse, Empire, schmale Linie oder sogar etwas Kurzes, schaut Euch im Spiegel an, welcher Schnitt und welcher Style gut an Euch aussieht und mit welchem Ihr Euch am wohlsten fühlt. Wenn die Verkäuferin Euch ein Kleid zu Eurem Typ empfiehlt – Probiert es, selbst wenn es Euch am Bügel hängend gar nicht zusagt. Sehr viele Bräute finden ihr Traumkleid unerwartet, weil sie offen für Kleider waren, an denen sie sonst einfach nur vorbei gegangen wären.

Mehrere Brautausstatter

Kauft nicht gleich das erste Kleid, dass Ihr anprobiert habt. Haltet Euch alle Optionen offen – guckt, stöbert und probiert ausgiebig bei mehreren Brautausstattern Kleider – denn das ist doch eine der schönsten Sachen am Braut-sein.

Brautkleid kaufenEine Nacht darüber schlafen

Auch wenn Ihr denkt, dass Ihr Euer Brautkleid gefunden habt – schlaft eine Nacht darüber, um die absolute Gewissheit zu erlangen, dass dies DEIN KLEID ist. An den meisten Braukleidern werden Änderungen durchgeführt und die Ausstatter nehmen geänderte Kleider dann nicht mehr zurück (die 14 Tage Rückgaberechts-Klausel gilt bei abgeänderten Kleidern nicht). Sicher ist sicher – und am nächsten Tag ist Euer Kleid bestimmt auch noch da.

Der inneren Stimme vertrauen

Wenn Ihr meint, dass das Kleid “nur” toll an Euch aussieht, dann ist es wahrscheinlich nicht das EINE. Wenn Ihr Euch also unsicher seid – hört auf Euren Bauch. Wie saht Ihr in Euren Tagträumen als Braut aus? So wie Euer Spiegelbild jetzt? Wenn nein, dann zieht das Kleid aus, verschwendet keinen Gedanken mehr daran und probiert andere Kleider …

Perfekt passen

Ein Brautkleid das abgesteckt und für Euch geändert wurde muss passen. Falls das nicht so ist, geht die Welt nicht unter, denn dann wird noch einmal geändert – aber am Ende muss es irgendwann passen. Gewisse Änderungen, wie die Taille enger nehmen oder den Saum kürzen sind normal und bei fast jeder Braut notwendig. Komplizierter wird es dann schon bei Ärmelkürzungen oder Änderungen im Brustbereich. Wichtig ist auch hier eine gute fachkundige Beratung durch das Verkaufspersonal. Fragt also ausgiebig nach – denn es geht um den schönsten Tag in Euren Leben.

Die richtige Unterwäsche

Brautkleider-Designer empfehlen das Tragen von hautfarbener Unterwäsche zu ihren Kleidern, da so kein Risiko besteht, dass die Lingerie durchs Brautkleid schimmert. Das kann man machen, ist jetzt aber vielleicht im Hinblick auf die Hochzeitsnacht nicht so der ganz große Wurf. Daher tragen auch die meisten Bräute cremefarbene oder weiße Dessous unter ihren Kleidern, was in den meisten Fällen auch gar kein Problem ist. Wichtiger ist da schon, welche Art Unterwäsche Ihr tragen tragen werdet, denn unter kein Brautkleid sollte sich ein BH oder ein Slip abzeichnen. Kauft Eure Braut-Dessous daher vor dem Brautkleid-shopping, damit Ihr beim Kleider-probieren schon die richtige Unterwäsche drunter habt. Verzichten sollten Ihr, wie Ihr Euch wahrscheinlich schon denken könnt, auf dunkle Unterwäsche, denn die wird bei 90 % aller Brautkleider durchschimmern.

Zeit einplanen

Ihr werdert wahrscheinlich zwei oder drei Anproben für Euer Brautkleid beim Brautausstatter zum Abstecken, nochmals Anprobieren und Abändern haben, bis das Kleid richtig sitzt. Eventuell, das weiß vorher keiner, sind sogar noch mehr Termine notwendig. Plant daher genügend Zeit im Vorfeld Eurer Hochzeit für diese Termine ein. Bevor Ihr Euer Brautkleid kauft, fragt nach, ob Ihr einen Pauschalpreis für die notwendigen Änderungen zahlen müsst (bei guten Brautausstattern Standard) oder ob Ihr für jede Änderung zur Kasse gebeten werdet, was dann eventuell teuer werden kann.

Zum Stöbern findet Ihr die aktuellen Brautkleider-Kollektionen der bekanntesten Marken und Designer in unserer großen Brautkleider-Galerie!

Fotos: Cymbeline

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