6 Schritte,
um die richtigen Trauringe zu finden

Viele Brautpaare fragen sich, wie sie zu ihren Ringen kommen sollen. Wir denken, dass eigentlich nur 6 Entscheidungen zu treffen sind, um die perfekten Ringe zu finden. Welche das sind, erfahrt Ihr hier …

Nehmt Euch Zeit bei der Auswahl Eurer Ringe, denn Eure Trauringe sollen nicht nur an Eurem schönsten Tag Freude bereiten. Auch das Aussuchen selbst macht viel Spaß. Einen schönen Vorgeschmack darauf könnt Ihr Euch schon mal in unserer Bildergalerie für Trauringe holen!

1. Die Grundform der Ringe

Die Wahl der richtigen Form ist die grundlegendste Entscheidung, die Ihr treffen müsst. Denn die Form entscheidet zum einen über das Bild und den Charakter des Ringes. Zum anderen gibt es Unterschiede im Tragekomfort, die nicht von jedem Träger gleich wahrgenommen werden. Die Außenform bestimmt mehr das Aussehen des Ringes am Finger, die Innenform hingegen den Kontakt zum Finger. Schon hier merkt ihr, das Inspirationen im Netz das eine sind und die wichtige und notwendige Haptik beim Juwelier Eures Vertrauens etwas ganz anderes, wenn Ihr Eure Ringe finden wollt. Sollen Eure Ringe geradlinig, rund oder nur leicht bomiert sein, flach oder eher mit Volumen? Es gibt viel mehr beim Juwelier oder Goldschmied zu entdecken, als man im ersten Moment denkt!

2. Die Breite der Ringe

Trauringe gibt es in den unterschiedlichsten Breiten. Ein und dieselbe Ringform kann je nach Ringbreite stark voluminös oder ganz zart wirken. Die Breite Eurer Ringe bestimmt sich in erster Linie aus dem Maß Eurer Hand. Aber auch Eure Einstellung zum Leben bestimmt über deren Größe bzw. deren Bescheidenheit.

3. Material und Farbe der Ringe

Eine der schwierigsten Entscheidungen: Material und Farbe. Gold und Platin dominieren ganz klar den Großteil der Bandbreite. Ringe aus Materialien wie Edelstahl, Titan und Palladium erfreuen sich aber auch einer immer größeren Beliebtheit. Ausschlaggebende Faktoren sind zumeist die Farben der Metalle, das Gewicht und deren Hautverträglichkeit. Nehmt Euch Zeit, wenn Ihr beim Juwelier Ringe aus verschieden Materialien und in unterschiedlichen Farbtönen probiert, denn Ihr werdet fühlen, welche Farbe Euch am meisten liegt. Spürt die Leichtigkeit von Titan oder das angenehm hohe Gewicht von Platin.

Verzweifelt nicht, falls Ihr und Euer Herzblatt sich nicht auf eine Farbe einigen könnt. Es gibt auch viele schöne zweifarbige Ringe oder auch Ringe aus einem Materialmix, wie z. B. die Kombination von Platin mit Graugold, die wirklich toll aussieht. Jedes Material kann hier für einen Partner stehen, zusammen geschmiedet für die Ewigkeit. Eine Übersicht über die gebräuchlichsten Materialien für Trauringe findet Ihr in unserem Materialguide.

4. Die Oberfläche der Ringe

Ihr werdet staunen, wie unterschiedlich ein und derselbe Ring wirken kann, wenn er jeweils matt und hochglanzpoliert vor Euch liegt. Ob matt oder glänzend liegt aber ganz bei Euch. Beides hat seinen Charme. Aber es gibt auch noch ganz andere Oberflächen. Der Schmiedekunst der Goldschmiede sind fast keine Grenzen gesetzt. Sehr beliebt ist u. a. das Hammerschlagdesign, in welchem die handwerklichen Spuren des Schmiedehammers bewahrt werden, oder das sehr raue Design, welches wirkt, wie aus einer anderen Welt.

Unser Tipp: Die von Euch gewählte Oberfläche wird sich mit der Zeit verändern. Matte Ringe werden mit der Zeit immer glänzender und hochglanzpolierte Ringe werden matter, denn kein Metall ist so hart, dass ihm die Spuren des Alltags nichts anhaben könnten. Viele Juweliere bieten daher auch einen Aufarbeitungs-Service an, der auch gar nicht so teuer ist.

5. Mit Diamant(en) oder ohne

Ob der Ring der Braut mit einem oder mehreren Diamanten versehen wird, obliegt ganz Eurem Geschmack und Geldbeutel. Eine besonders charakteristische und für Diamanten die mit Abstand häufigste Schliffform ist der Brillantschliff. Er bricht das Licht in seine Farben und reflektiert es vollkommen. Ihr bestimmt Größe und Qualität. Lasst Euch ausführlich über Fassung und Qualität beraten (Euer Juwelier sollte ein CIBJO-Zertifikat vorweisen können).

Unser Tipp: Gerade wenn man jung ist, ist oft das Budget für einen Brillanten nicht vorhanden, denn schließlich muss noch einiges mehr bezahlt, als nur die Trauringe. Ihr könnt daher auch zu einem späteren Zeitpunkt einen Diamanten fassen lassen und/oder mehrere Steine auf dem Ring verteilen. Anlässe wird es bestimmt in Zukunft noch reichlich geben.

6. Die Gravur der Ringe

Die schöne Tradition, Trauringe zu gravieren, gibt es schon sehr lange. Sie gibt den Ringen das ganz Persönliche. Die Gravurtechniken der Goldschmiede haben sich ständig weiterentwickelt. Es gibt unterschiedliche Schriftarten für die Maschinengravur und mit einer Faksimile-Gravur könnt Ihr sogar Eure persönliche Handschrift oder Zeichnung originalgetreu in die Innenfläche Eurer Ringe übertragen lassen. Dazu wird der von Euch erstellte Spruch oder die Zeichnung eingescannt und anschließend computergesteuert als Gravur übertragen. Ihr könnt Euch jetzt schon Gedanken machen, was dies sein könnte. Neben den üblichen Gravuren, bestehend aus Hochzeitsdatum und Vornamen, gibt es noch viele andere Möglichkeiten. Falls Euch die Inspiration fehlt, findet Ihr in unserem Artikel: Gravur-Ideen für die Trauringe, deutsche, englische und lateinische Sprichwörter für die Ring-Gravur.
 

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