10 Tipps für tolle Hochzeitsfotos

Fotograf ist nicht gleich Hochzeitsfotograf! Hier sind 11 Tipps, damit Ihr an den richtigen geratet und Eure Hochzeitsfotos auch Jahre später noch Emotionen wecken …

Wie viele Bilder hättet Ihr denn gern? Klar – soviel wie möglich. Bedenkt jedoch, dass Masse nicht Klasse ist und fast jeder Eurer Freunde wird beim Betrachten des 300sten Fotos nur mühsam ein Gähnen unterdrücken können. Erfahrungsgemäß wird Euch Euer Hochzeitsfotograf durchschnittlich ca. 200 Bilder (gestellte Posen, Trauung und Feier) von Eurem Hochzeitstag übergeben. Fragt bei befreundeten Paaren nach wie viele Hochzeitsbilder diese bekommen haben und ob sie die Anzahl der Bilder als ausreichend empfunden haben. So werdet Ihr erste Vorstellungen entwickeln, bevor Ihr mit einem Hochzeitsfotografen sprecht.

Auf das Kleingedruckte achten

Es gibt Verträge von Hochzeitsfotografen, die sind nicht ohne. Achtet darauf, dass im Vertrag keine Klausel vorhanden ist, die den „Star-Fotograf“ vom persönlichen Erscheinen im Ausnahmefall entbindet und so nicht der Lehrling Eure Hochzeitsbilder schießt. Einige Verträge von Fotografen enthalten auch Klauseln, die dem Fotograf bei nicht verschuldeten technischen Pannen von der Haftung entbinden. Wenn Ihr das nicht wollt, solltet Ihr Euren Vertrag sorgfältig lesen. Falls Ihr auf die Rechte an den Bildern verzichten wollt, sollte es dafür einen Rabatt geben.

Geld sparen

Fotoalben von Fotografen können unglaublich teuer sein. Falls Ihr Muße und Lust habt, erstellt doch Euer eigenes Album und spart dabei einiges an Geld.

Kauft Euch ein qualitativ hochwertiges Album, damit es viele Jahre überdauern und durch viele Hände gehen kann. Weiteres Geld lässt sich sparen, wenn Ihr einen professionellen Fotografen nur für die offiziellen Shots und die Trauung engagiert. Für die Bilder auf dem Empfang und zur Hochzeitsfeier verpflichtet Ihr dann einfach einen Freund oder ein Familienmitglied. Außerdem könnt Ihr auf den Tischen in Eurer Location Hochzeit-Einwegkameras verteilen lassen, dass bringt nicht nur unterschiedlichste Schnappschüsse und Spaß für Eure Gäste, es schont auch Euer Fotografie-Budget.

Das Repertoire des Fotografen checken

Lasst Euch vom Fotografen unbedingt die letzten Arbeiten von früheren Hochzeiten zeigen, um zu sehen, wie er oder sie die Stimmungen einfängt und das Brautpaar in Szene setzt. Meistens haben Hochzeitsfotografen mehrere „Proof-Books“, in denen sie ihre unterschiedlichen Arbeiten für künftige Kunden zusammen gefasst haben. Da in den Proof-Books immer nur die besten Bilder der Fotografen gesammelt werden, solltet Ihr Euch auch ein komplettes Album von einer Hochzeit zeigen lassen, um einen realistischen Überblick über das Können des Fotografen zu erhalten. Wenn Euch das Repertoire des Fotografen nicht zusagt, solltet Ihr Euch auf jeden Fall einen anderen suchen. Gute Fotografen sind meistens teurer und das hat seinen Grund.

Hilfe – was tun bei Regen?

Lasst nicht zu, dass schlechtes Wetter Euren Hochzeitstag ruiniert. Da Ihr es eh nicht ändern könnt, nutzt es besser zu Eurem Vorteil! Sollte es regnen, lasst draußen große Sonnenschirme aufstellen. Absolviert darunter Euer Shooting so, dass die Schirme auf den Bildern nicht zu sehen sind und nutzt den Regen als romantischen Hintergrund. Eine zusätzliche kurze Foto-Session im freien Regen ist natürlich das Salz in der Suppe. Oder wie wäre es mit romantischen Schwarz/Weiß-Aufnahmen mit eleganten schwarzen Regenschirmen oder Aufnahmen Eures sich küssenden Spiegelbildes in einer Pfütze. Eine gute Planung ist Voraussetzung, damit Euer „Outdoor-Shooting“ nicht ins Wasser fällt. Besprecht daher das Thema mit Eurem Fotografen im Vorfeld und nicht erst am Hochzeitstag.

Hochzeitsreportage: Hinter den Kulissen

Wenn Ihr eine Hochzeitsreportage von Eurem großen Tag wollt, dann läuft diese auch hinter den Kulissen ab. Schließlich gibt es dort einige der schönsten und unvergesslichsten Momente festzuhalten, wie das Anziehen des Brautkleides, den nervös wartenden Bräutigam vor der Kirche oder das Brautpaar, dass sich für einen kleinen Kuss vom Empfangs davon stiehlt. Da diese Momente intim und persönlich sind, solltet Ihr einen Fotografen casten, der Euch sympathisch und angenehm ist. Außerdem solltet Ihr darauf achten, dass dieser (fast) immer weiß, wo Ihr Euch aufhaltent.

Schwarz/Weiß-Bilder

Klassische Schwarz/Weiß-Bilder sind ein Muss in der Hochzeitsfotografie, weil sie emotionale und große Momente einfach am besten rüberbringen. Bilder ohne Farbe wirken durch ihre Schlichtheit und Weltentrücktheit eleganter und romantischer. Die Konzentration des Betrachters wird durch diese Schlichtheit viel mehr auf das Subjekt gelenkt, wodurch ein Lächeln, eine Träne oder sich haltende Hände viel intensiver wirken.

Fotos für Eure Hochzeitsgäste

Fragt Euren Hochzeitsfotografen, ob Eure Gäste die Möglichkeit haben, sich Abzüge von Euren Hochzeitsbildern zu bestellen. Einige Hochzeitsfotografen bieten Euch die Möglichkeit eines Onlinezugangs mit Bestellmöglichkeit an. Ihr braucht Euren Gästen nur den Link zu mailen und schon können diese ihre Abzüge bestellen.

Negative bzw. digitale Daten

Die meisten professionellen Fotografen werden Euch zu den Prints auch die Negative-Dateien auf einer CD oder einem Stick mitliefern. Behandelt den Datenträger sorgfältig und lagert ihn sicher. So habt Ihr die Möglichkeit Fotos von Eurer Hochzeit auch nach vielen Jahren nachzubestellen.

Trinkgeld

Wird erstens nicht erwartet und ist zweitens unüblich. Gute Hochzeitsfotografen machen ihren Job und werden dementsprechend gut bezahlt. Ein Trinkgeld ist da also vollkommen überflüssig. Eine andere Sache ist natürlich, dass zum Feierabend ein lieb gemeintes Dankeschön zum guten Ton gehört. Wenn Euer Hochzeitsfotograf Euch den ganzen Tag begleitet, ist er Euch bestimmt auch dankbar, wenn ein kleiner Happen vom Hochzeitsbuffet abfällt, ohne dass er dafür zur Kasse gebeten wird.

Weniger ist Mehr

Überfordert Euren Fotografen nicht mit unserer Liste von 75 Motiv-Vorschlägen. Sucht Euch aber aus den verschiedenen typischen Hochzeitsposen Eure Top 10 zusammen, die Ihr im Vorfeld mit Eurem Fotografen abstimmt.
 

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