Hochzeitstrend: Green Weddings

Der Trend umweltfreundlich zu heiraten ist viel einfacher als viele vielleicht vermuten …

Immer mehr Brautpaare in Deutschland gestalten ihre Hochzeit unter Berücksichtigung von ökologischen Gesichtspunkten.

Der Trend der „green weddings“ kam vor gut 10 Jahren in den Vereinigten Staaten auf und schwappte ganz schnell über den großen Teich ins Öko-Paradies Deutschland. Viele Brautpaare haben realisiert, dass das große Thema Umweltschutz auch in eine Hochzeit miteinbezogen werden kann – was nicht heißen soll, dass Braut am Hochzeitstag mit Birkenstock-Schuhen und Blumenkranz im Haar vor dem Altar aufschlagen soll. Nein, vielmehr soll die Fülle der Möglichkeiten für ethisch fundierte Entscheidungen und ein geringeres Abfallaufkommen am Hochzeitstag, in der Hochzeitsplanung eine besondere Berücksichtigung finden.

Die Möglichkeiten dafür sind weit vielschichtiger als Ihr im ersten Moment jetzt vielleicht denkt – vom Kauf konfliktfreier Diamanten (Kimberley-Prozess-Zertifikat) und recycelten Goldschmuck hin zu regionalen Brautausstattern, die Brautkleider aus hundertprozentiger Seide und Baumwolle anbieten, von saisonalen Blumen für den Brautstrauß aus Bio-Anbau und Einladungskarten aus recycelten Papier hin zu regionaler Bio-Küche für das Festessen oder Flitterwochen in Eco-Resorts. Die Palette ist schier unendlich und der Sinn auch nachvollziehbar, da jeder kleine Schritt von Einzelnen die Welt verändern wird.

Für Bräute, die sich mehr mit diesem Thema beschäftigen möchten können wir das Buch „Grün Heiraten! 100 Tipps für die umweltfreundliche Hochzeit“ empfehlen. Hier findet Ihr für günstige 7,95 Euro auf 84 Seiten 100 konkrete Ideen, wie Ihr bei Eurer Hochzeitsplanung ökologische Aspekte berücksichtigen könnt. Sicherlich muss man daraus nun nicht alle Tipps umsetzten, aber einige sind wirklich sinnvoll. Ein Auszug aus einer amazon-Rezension dazu:

… Erst dache ich Oh Gott! Jetzt muss ich in Birkenstock zum Altar schlappen und meinen Gästen Müslitorte servieren. Aber darum geht es gar nicht. Viele von den 100 Tipps in diesem Buch sind gar nicht an Öko-Spezialisten gerichtet, man kann sie auch für die eigene ganz normale Hochzeit verwenden.

Eigentlich sind das Tipps von jemandem mit gesundem Menschenverstand, der seine Umwelt (Pflanzen und Menschen!) gut behandeln will. E-Mail-Einladungen statt Papierpost. Topfpflanzen statt Schnittblumen zur Dekoration. Hochzeitsgeschenke und übrig gebliebenes Essen mit Bedürftigen teilen. Beim Essen geht es nicht um Körner und Co, sondern darum, Dinge aus der Region zu servieren und nicht die Zutaten vom anderen Ende der Welt zu nehmen (weniger Verkehr, weniger CO 2)…
 

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